
KI-Implementierung durch SAP mit Manuel Gerres: Wie der Softwarekonzern mithilfe pragmatische KI-Agenten komplexe Kundenprozesse vereinfacht
In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Manuel Gerres darüber, wie die erfolgreiche Implementierung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen gelingt und warum der Weg von der reinen Technologieeinführung hin zu einer ganzheitlichen, strategischen Transformation führt.
Im Gespräch geht es um SAP in der Rolle als Prozess-Experte und wie durch neue KI-Lösungen und Interaktionsfenster komplexe Softwareanwendungen radikal vereinfacht werden. An konkreten Beispielen, wie dem Goal Management im Personalbereich, wird deutlich, wie schnell KI-Agenten in der Praxis massive Zeitersparnis generieren und bei den Anwendern für eine sehr hohe Akzeptanz und spürbare Begeisterung sorgen. Manuel erklärt, warum gerade viele deutsche Unternehmen noch unter einer innovationshemmenden Pilotitis leiden und wieso es groß gedachte Zielbilder sowie das aktive Vorleben durch das Top-Management braucht, um aus kleinen Tests skalierende Lösungen zu machen. Außerdem geht es um den Return on Investment von KI, dessen Messung sich zunehmend von der reinen Effizienzsteigerung hin zu langfristigen, strategischen Personaldiskussionen verlagert.
Über den Gast
Manuel Gerres begleitet als Regional Head & Chief Revenue Officer for Business AI bei SAP tagtäglich den Verkauf und die Implementierung von KI-Lösungen bei Kunden unterschiedlichster Unternehmensgrößen. Sein strategischer Fokus liegt dabei auf der Markteinführung, der praxisnahen Umsetzung sowie der Skalierung von KI-Technologien in Mittel- und Osteuropa. Neben umfassender Führungserfahrung in den Bereichen Technologie, Finanzen und Beratung bringt er sein tiefgreifendes Branchenwissen zudem als Aufsichtsratsmitglied in KI-fokussierten Unternehmen ein.
Transkript
Manuel GerresWenn ich eine KI-Strategie habe und eine Idee, eine Vorstellungskraft, was ich damit erreichen will, ist dann natürlich die Frage, wo kommt die Technologie jetzt her? Was habe ich als Standard sozusagen am Markt? Wo kann ich mit Technologie relativ schnell starten, um auch meine eigene Organisation damit gut vorantreiben zu können? Reicht vielleicht sogar eine Customization von der Standardtechnologie, um dann zu schauen, wie sieht die Notwendigkeit aus, Dinge noch mal komplett neu und losgelöst zu entwickeln?
SprecherDas ist der Return on Innovation Podcast mit Anne Schlösser und Heike Löffler.
Heike LöfflerLiebe Hörerinnen und Hörer, bevor es reingeht in die nächste Folge, ein kleiner Werbeaufruf in eigener Sache. Wenn euch unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr, wenn ihr uns fünf Sterne hinterlasst und auf Spotify folgt. Das hilft uns nämlich, die Sichtbarkeit zu erhöhen und vor allem damit weiterhin so spannende Gäste hinter das Mikro zu bekommen, die ihre Insights aus Corporate Innovation mit euch teilen. Vielen Dank vorab und jetzt viel Spaß mit der Folge. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Return on Innovation. Heute sitzen wir hier in Berlin im Podcaststudio, die Sonne scheint rein und bei mir ist Manuel Gerres. Herzlich willkommen, Manuel.
Manuel GerresHey, danke, ja. Freut mich, hier zu sein.
Heike LöfflerUnd Manuel, du bist Regional Head und Chief Revenue Officer für Business AI bei SAP.
Manuel GerresJa.
Heike LöfflerJa, und wir haben heute Zeit, ein bisschen darüber zu sprechen, welche Relevanz KI bei euch im Unternehmen hat, aber auch bei euren Kunden, weil was ganz spannend ist, du verkaufst das nicht nur, sondern du implementierst auch. Das heißt, du siehst tagtäglich, was eigentlich so los ist bezüglich KI-Implementierung. Aber vielleicht magst du selber noch ein bisschen mehr erklären.
Manuel GerresAlso, hast du schon sehr gut eingeführt, Heike. Ich meine, der vertriebliche Teil ist sicherlich der, den es immer bei uns zu erfüllen gibt und da kommen wir auch her. Das Thema Adoption Consumption, was du jetzt angesprochen hast, ist gleichwohl die größere Herausforderung. Ich glaube, KI-Technologie verfügbar machen, das können wir gut, das können auch unsere Marktmitspieler gut, aber wir sind natürlich an dem Punkt heute, wo Unternehmen das sehr breitflächig einsetzen wollen, müssen, können. Und da gehört halt viel mehr dazu als eine reine Technologietransformation. Oftmals ist man durchaus eher in den Diskussionen, wie baut man Unternehmen auch der Zukunft auf, was für Profile brauche ich noch, die Menschen machen, was für Profile kann ich nehmen, die beispielsweise KI-Agenten machen. Also insofern kann man sich die Bandbreite schon vorstellen an Diskussionen, die da zu tun hat. Es macht unheimlich viel Spaß. Es ist zwar ein Technologiethema, aber im Wesentlichen hast du vor allem mit Menschen zu tun, auch oftmals mit Psychologie und letztendlich auch damit, dass die Firmen heute die Modernität bekommen, die sie natürlich auch brauchen.
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